Was haben sie uns gebracht? Haben wir eine bessere, eine effizientere oder eine wirksamere Verwaltung? Ist das Vertrauen der Bevölkerung in die Verwaltung oder in die Politik grösser geworden?
Immer klarer zeigt sich: Verwaltungsreformen brauchen das Zusammenspiel von Politik und Verwaltung. Aber ist die Politik überhaupt an Verwaltungsreformen interessiert? Entspricht die Aufgabenteilung nach dem Muster „Der Politik das Strategische – der Verwaltung das Operative“ den Bedürfnissen der Politik? Steht die politische Rationalität in einem letztlich unauflösbaren Widerspruch zum Management, bzw. zur ökonomischen Rationalität? Lassen sich überhaupt Grundsätze der privaten Wirtschaft auf den öffentlichen Sektor übertragen? Kann dieser von der ‚Corporate Governance’-Diskussion profitieren und wenn ja, was sind die Auswirkungen auf das Zusammenspiel von Politik und Verwaltung?
Leitung:
Dr. Albert Hofmeister, Ehrenmitglied der SGVW, Exekutivmitglied der IIAS
Mitwirkende:
- Dr. Reto Flury, Leitender Unternehmensberater. BDO Visura
- Prof. Gerhard Banner, Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer
- Max Binder, Nationalratspräsident
- Prof. Dr. Ernst Buschor, Vizepräsident des ETH-Rates
- Daniel Kettiger, Anwalt und Berater, Burgdorf
- Dr. Fritz Schiesser, Ständeratspräsident
- Dr. Jürg Stüssi, Chefhistoriker VBS
Thesen:
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Eine aktive Rolle der Politik ist Voraussetzung für den Reformerfolg. Wir brauchen umfassende und vernetzte Lösungen: Von der Binnenreform zu Governance.
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New Public Management braucht einen konzeptionellen Rahmen – auch seitens der Politik!
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Die Kommunikation ist der Schlüssel zu Reformerfolgen. Die politische Streitkultur kann Reformerfolge beeinträchtigen.
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Die Politik tut sich schwer mit langfristigem, wirkungsorientiertem und strategischem Denken. Die Forderung nach Transparenz ist zwar unbestritten, aber die Ergebnisse sind nicht immer erwünscht.
- New Public Management und Reformpolitik bedeuten eine Herausforderung für das Milizsystem.
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