In mehreren Organisationseinheiten im EFD werden damit gleichartige Prozesse parallel durchgeführt. Der Ressourceneinsatz ist daher gerade bei kleineren Einheiten oft suboptimal.
Vor diesem Hintergrund hat das GS-EFD im 2004 eine Machbarkeitsstudie durchgeführt. Die Studie kam zu ermutigenden Ergebnissen: Durch die konsequente Zentralisierung von unterstützenden Prozessen in einem SSC entstünde ein Optimierungspotential von 20%. Dies natürlich unter der Voraussetzung, dass die unternehmerische Entscheidungskompetenz weiterhin in den Verwaltungseinheiten bleibt. Daher haben wir das SSC-Projekt im Rahmen der Verwaltungsreform REF 05/07 gestartet. Die Arbeiten begannen im August 2006 mit der Detailkonzeption. Heute ist das Projekt in der Umsetzungsphase und wird per Ende Jahr abgeschlossen sein.
Einerseits bauen wir ein Dienstleistungszentrum (DLZ) Personal, anderseits ein DLZ Finanzen. In beiden Teilbereichen wurden die Support-Prozesse vereinheitlicht und standardisiert. Danach haben wir entschieden, welche Prozesse grundsätzlich lokal bei den Verwaltungseinheiten verbleiben und welche in einem DLZ zentralisiert werden sollten. Dieser Aktivitäten-Split führte zu einem so genannten Standard-Soll-Prozessmodell.
Aus den Soll-Prozessmodellen, den verfügbaren Mengengerüsten, der Funktions-analyse sowie definierten Leistungsindikatoren resultierte die Organisationsstruktur der neuen Organisationseinheiten sowie das Optimierungspotenzial für die Wirtschaftlichkeitsrechnung. Die beiden DLZ sind seit Herbst 2007 operativ.
Referat von Pius Breu zum Thema
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