Die Interessengemeinschaft (IG) Partnerschaften fördert Geschäftsmodelle zwischen Staat und Wirtschaft zur Erfüllung öffentlicher Aufgaben oder von Aufgaben im öffentlichen Interesse. In ihrem Fokus stehen innovative Modelle zur öffentlichen Beschaffung sowie die partnerschaftliche Erfüllung öffentlicher Aufgaben.

Die IG Partnerschaften steht allen Personen offen, welche am Thema interessiert sind und bereit sind, sich aktiv, offen und ehrenamtlich an der gemeinsamen Wissensentwicklung (Praxis- und Erfahrungsaustausch) und den vereinbarten Tätigkeiten mit Blick auf die Entwicklung und Verbreitung innovativer Geschäftsmodelle zu beteiligen.

Die IG Partnerschaften versteht sich als Expertennetzwerk, nicht als Lobbying-Organisation.

Kontakt: Dr. Urs Bolz, 031 381 66 86, [email protected] und Dr. Bernhard Eicher, 031 381 66 86, [email protected]

SWITZERLAND INNOVATION

Der Schweizerische Innovationspark «Switzerland Innovation» besteht aus fünf Standorten (Park Network West EPFL, Park Biel/Bienne, Park Basel Area, Park Innovaare, Park Zürich) und schafft eine Plattform für die Vernetzung von Hochschulen und innovativen Unternehmen, um gemeinsam Forschungsresultate zu marktfähigen Produkten und Dienstleistungen zu entwickeln. Switzerland Innovation leistet einen Beitrag zur Festigung und zum Ausbau der führenden Stellung der Schweiz als Innovationsnation. Die Ansiedlung von Firmen und Forschungspartnern aus dem In- und Ausland generiert private Forschungs- und Entwicklungsinvestitionen und schafft Arbeitsplätze. Switzerland Innovation kann als PPP im weiteren Sinne bezeichnet werden.

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NEUMATT - KANTONALES VERWALTUNGSZENTRUM BURGDORF

Auf dem Zeughausareal in Burgdorf ist seit Frühling 2012 ein Verwaltungszentrum, ein Werkhof sowie ein Regionalgefängnis mit 110 Haftplätzen in Betrieb. Planung, Finanzierung, Bau und Betrieb (insbesondere Facility Management) wurden als PPP im engeren Sinne gemäss internationalem Standard realisiert. Nach dreijähriger Betriebsphase wurde 2015 eine umfassende Evaluation des Projekts durchgeführt. Die Evaluationsergebnisse weisen eine sehr grosse Zufriedenheit aus. Diese Zufriedenheit ist immer noch aktuell.

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TISSOT ARENA, BIEL/BIENNE

Im Bieler Bözingenfeld sind unter einem Dach zwei neue Sportstadien inkl. Eisfeld und Curlinghalle entstanden. Nach dem Spatenstich im Dezember 2012 erfolgte im September 2013 die Grundsteinlegung. Im Juli 2015 wurden die “Stades de Bienne”, die seit Februar 2015 den Namen “Tissot Arena” tragen, an die Stadt Biel übergeben. Das Projekt wurde als Investorenmodell realisiert.

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sitem-insel, Bern

Auf dem Areal des Inselspitals Bern entsteht ein nationales Kompetenzzentrum für translationale Medizin und Unternehmertum (sitem-insel AG). Die Forschungseinrichtung von nationaler Bedeutung soll die translationale Medizin gesamtschweizerisch stärken und den Medizinalstandort Bern mit starker Medtech- und wachsender Pharma- sowie Biotechindustrie national und international positionieren. Die sitem-insel AG kann als PPP im weiteren Sinne bezeichnet werden.

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Wie kommen Partnerschaften zwischen Staat und Wirtschaft zustande?

In der Schweiz besteht eine lange Tradition partnerschaftlicher Zusammenarbeit zwischen der öffentlichen Hand und privaten Akteuren. Solche Partnerschaften kommen dann zustande, wenn sich beide Seiten einen für sie wichtigen Vorteil versprechen. So bestehen in vielen Bereichen Partnerschaften, sei es im Bau-, Bildungs-, Kultur- oder Gesundheitsbereich – um nur einige Beispiele zu nennen.

Die partnerschaftlichen Formen der Zusammenarbeit kommen insbesondere dort zustande, wo weder Staat noch Wirtschaft alleine eine Aufgabe selbständig erfüllen können, wo klassische Formen der Aufgabenerfüllung (z.B. reine Beschaffungen, Finanzhilfen) an Grenzen stossen oder mit einer WIN-WIN-Zielsetzung weiterentwickelt werden sollen.

Was sind PPP?

Die klassischen PPP finden sich im Bereich Infrastruktur/ Hochbau. PPP werden hier wie folgt definiert: «Public Private Partnerships (PPP) – oder: Öffentlich-Private Partnerschaften (ÖPP) – verfolgen das Ziel, durch eine langfristig angelegte Zusammenarbeit zwischen öffentlicher Hand und privater Wirtschaft öffentliche Infrastrukturprojekte effizienter zu realisieren als bisher. Das Besondere daran ist der Lebenszyklusansatz, mit dem das Planen, Bauen, Betreiben, Finanzieren und ggf. Verwerten zum Beispiel einer Immobilie in einem ganzheitlichen Ansatz optimiert werden soll. Wesentliches Erfolgskriterium ist der Partnerschaftsgedanke, der auf eine angemessenen Risikoverteilung beruht. Dabei übernimmt jeder Partner die Risiken, die er am besten beherrschen kann.». (aus PPP-Handbuch BMVBS Berlin, 2009).

In anderen Bereichen hat sich der Begriff PPP noch wenig gefestigt. PPP kann hier als eine qualifizierte Form der Zusammenarbeit zwischen Staat und Wirtschaft beschrieben werden, welche für bestimmte Werte steht: Wirtschaftliche Vorteile für beide Seiten über den ganzen Lebenszyklus eines Projekts, zweckmässige Risikoverteilung, partnerschaftliche Kultur der Zusammenarbeit, Einhaltung rechtsstaatlicher Anforderungen und gemeinsame Verantwortung für die Erfüllung einer öffentlichen Aufgabe.

Der Begriff PPP ist indessen nicht geschützt. Er wird häufig auch indifferent verwendet als allgemeiner Begriff für Kooperationen zwischen Staat und Wirtschaft oder manchmal gar als Schimpfwort («Pleiten, Pech und Pannen»). Im Hinblick auf obige Definitionen ist deshalb von Bedeutung, zu unterscheiden, ob ein Projekt nur als «PPP» bezeichnet ist oder ob es die qualifizierenden Elemente eines PPP auch beinhaltet. Relevant ist in diesem Sinne nicht «was drauf steht» sondern «was drin ist».

In welchen Bereichen/Gebieten kann das PPP-Modell zur Anwendung kommen?

PPP-Modelle weisen ein breit gefächertes Anwendungspotenzial auf. Der klassische Anwendungsbereich sind Hochbau und Infrastrukturen (Strassen, Anlagen). Dies in den  Bereichen Verwaltung, Bildung,  Gefängnisse, Sportanlagen, Armee, Versorgung- und Entsorgung.

Darüber hinaus kommen PPP-Modelle aber mehr und mehr auch im Dienstleistungsbereich zur Anwendung. Zu denken ist an Informatikvorhaben, Bildungsförderungsprojekte, Wissenschaftliche Zusammenarbeit und – Infrastruktur, Entwicklungszusammenarbeit und vieles mehr.

Warum können PPP kostengünstiger sein als öffentliche Aufgabenerfüllungen?

PPP sind dann kostengünstiger, wenn die Einsparungen grösser sind als die Zusatzkosten. Zusatzkosten sind primär Transaktionskosten, private Finanzierungskosten und Steuern. Wirtschaftliche Vorteile können entstehen aus der Lebenszyklusorientierung (Investitionen berücksichtigen die späteren Betriebskosten), privatem Know-how (der Private bringt Erfahrungen aus vergleichbaren Projekten mit), zweckmässigerer Risikoverteilung (die Risiken werden zweckmässig aufgeteilt), günstigerem Einkauf (der Private kann nach der PPP-Vergabe beschaffungsfrei einkaufen) und Synergien mit privaten Nutzungen (z.B. Mantelnutzungen). Zudem führt der Wettbewerb der Ideen über den ganzen Lebenszyklus im Rahmen der Beschaffungen bei PPP zu innovativen und damit auch wirtschaftlichen Projekten. Der langfristige Vertrag mit klarer Risikoverteilung fördert die Kostendisziplin und vermindert die Gefahr späterer Nachträge z. L. der öffentlichen Hand.

Welche Vorteile kann das PPP-Modell für die Beteiligten aufweisen?

Das PPP-Modell bietet Chancen für alle Beteiligten. Für die öffentliche Hand: Planbarkeit der Kosten über die ganze Lebensdauer, Transfer von Risiken, finanzielle Entlastung / Effizienzgewinn, raschere Realisierung von Projekten Sicherstellung / Optimierung öffentlicher Aufgaben unter Kontrolle politischer Instanzen, Nutzung von privatem Know-how, Entlastung von operativen Aufgaben und volkswirtschaftliche Mehrwerte.

Für private Partner: Erschliessung neuer Märkte, Attraktivität öffentlicher Geschäftspartner und Verbesserung der Erfolgschancen.

Wie sieht es mit den Risiken des PPP-Modells für die Beteiligten aus?

Partnerschaftsmodelle sind komplexe Modelle, die auch Risiken bergen. Im Unterschied zu vielen anderen Kooperationsmodellen Staat – Privat erfolgt bei fachmännisch konzipierten PPP eine standardisierte und professionelle Risikoprüfung auf Seiten der öffentlichen Hand und der privaten Partner. PPP sollen nur dann eingesetzt werden, wenn ein Projekt dafür geeignet ist und wenn zuerst ein Eignungstest und anschliessend einen belastbaren Wirtschaftlichkeitsvergleich klare Vorteile aufzeigen. Die Durchführung von PPP ohne vorgängigen Eignungstest und ohne Wirtschaftlichkeitsvergleich sind nicht zu empfehlen.

Ist PPP überhaupt noch aktuell?

Die grosse internationale Welle von PPP hat mit der Finanzkrise 2008 eine Zäsur erlitten. Der Glaube an die unbegrenzte Risikofähigkeit der privaten Finanzierer ist eingebrochen. Zudem kann sich die öffentliche Hand seit einigen Jahren ausgesprochen günstig finanzieren. PPP-Projekte werden aber weltweit in verschieden Bereichen nach wie vor durchgeführt, wenn auch auf reduziertem Niveau.  Da die politische Akzeptanz von PPP vielerorts schwierig geworden ist und einige Projekte  im Infrastruktur- und Hochbaubereich negative Spuren hinterliessen, wird heute in vielen partnerschaftlichen Projekten in der Praxis auf den Begriff PPP verzichtet. Positiv besetzt ist der Begriff PPP insbesondere noch in der Romandie, im Wissenschaftsbereich oder im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit.

Der Partnerschaftsgedanke zur Lösung der Herausforderungen öffentlicher  Aufgaben ist aber ungebrochen wichtig. Ihm kommt wohl in der künftigen digitalen Welt eine noch höhere Bedeutung zu. Partnerschaftsprojekte werden heute – im Vergleich zum klassischen Hochbau – flexibler und agiler eingesetzt. Die Finanzierungskomponente ist nicht mehr derart dominierend; so werden in diversen neueren PPP die Werke nur noch privat vorfinanziert und die anschliessende Langzeitfinanzierungen wird dann durch die öffentliche Hand übernommen. Flexible Formen der Projektentwicklung zwischen den Partnern werden bedeutender. Bei diesen flexibleren Formen ist indessen immer darauf zu achten, dass die Kernelemente von PPP – insbesondere der Lebenszyklusansatz, die zweckmässige Risikoallokation und das Ziel der Win-Win-Situation – nicht gefährdet werden.

Sie haben hier die Antworten zu Ihren Fragen nicht gefunden? Gerne hilft Ihnen die IG Partnerschaften in Sachen PPP weiter. Kontakt: Dr. Urs Bolz, 031 381 66 86, [email protected] und Dr. Bernhard Eicher, 031 381 66 86, [email protected]

Public Private Partnership (PPP) - Praxisleitfaden Hochbau

Überarbeitung 2016 mit Erfahrungsbericht Pilotprojekt Neumatt/BE

Das Werk zeigt konkret auf, wie ein PPP-Projekt in der Schweiz zu konzipieren und abzuwickeln ist, hilft Aufstartkosten zu minimieren, Risiken richtig einzuschätzen und dient Entscheidungsträgern wie Verwaltungen und Planern als Einstiegshilfe ins PPP-Verfahren sowie als konkrete Handlungsempfehlung.

PPP-Pilotprojekt Verwaltungszentrum Neumatt Burgdorf - Erkenntnisse aus 3 Jahren Betriebserfahrung

Nach den ersten drei Betriebsjahren des Verwaltungskomplexes Neumatt in Burgdorf sind alle Beteiligten hoch zufrieden, allen voran die Nutzer. Alle Beteiligten empfehlen die Prüfung des PPP-Modells bei geeigneten Projekten. Der vorliegende Beitrag zeigt die Erkenntnisse aus den ersten drei Jahren Betriebserfahrung.

Die Bedeutung von Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen bei öffentlichen Bauvorhaben – mit besonderer Berücksichtigung von PPP

Fachschrift 2/2015

Der vorliegende Beitrag zeigt methodische Möglichkeiten auf, wie öffentliche Investitionsvorhaben in Richtung wirtschaftlicher Nachhaltigkeit optimiert werden können. Im Zentrum der Überlegungen steht dabei der Lebenszyklusansatz. Dieser kann erheblich dazu beitragen, die Belastungen der öffentlichen Hand zu reduzieren.

Alternative Finanzierungsmöglichkeiten für kleinere und mittlere öffentliche Investitionsvorhaben in der Schweiz

Fachschrift 1/2013

Im Mittelpunkt der Schrift stehen Finanzierungsformen für sogenannte Lebenszyklusmodelle, welche die gesamte Nutzungsdauer einer Hochbaute berücksichtigen. Alle Modelle haben spezifische Vor- und Nachteile. In jedem Fall sollte daher mit einer wirtschaftlichen Frühphasenanalyse geprüft werden, welches Modell für das jeweilige Vorhaben geeignet ist.

Möglichkeiten zur Finanzierung von PPP-Infrastrukturprojekten in der Schweiz

Die Publikation setzt sich mit einer der wichtigsten Fragen rund um das PPP-Modell überhaupt auseinander. Der Anspruch an die Finanzierungslösung von PPP-Vorhaben ist dabei gerade in der Schweiz besonders hoch, weil die öffentliche Hand hierzulande über einfache und günstige Kapitalbeschaffungsmöglichkeiten verfügt. Die Finanzexperten des Vereins beleuchten das Thema in ihrem Werk sowohl aus Sicht der Privatwirtschaft wie auch aus Sicht der öffentlichen Hand, wobei ihr Fokus auf Beschaffungs-PPP im Infrastrukturbereich liegt. So vermitteln sie einen vertieften Einblick in praktisch angewandte Lösungen.

Wirtschaftlichkeit von Aufgabenauslagerungen im öffentlichen Sektor

Mit besonderer Berücksichtigung der Armeelogistik

Wie ist die Wirtschaftlichkeit einer Aufgabenauslagerung zu beurteilen? Auf einer Beschreibung theoretischer Grundlagen aufbauend, analysiert die empfehlenswerte Studie zahlreiche erfolgreiche internationale Fallbeispiele und leitet daraus Folgerungen für den schweizerischen Kontext ab.

Gesetzgeberischer Handlungsbedarf in der Schweiz

Das geltende Recht lässt in der Schweiz einen weiten Freiraum. Das Modell Public Private Partnership (PPP) bringt aber eine Vielzahl von neuartigen rechtlichen Fragestellungen, die geklärt werden müssen, soll PPP in der Praxis eine reale Option werden. In dieser Publikation werden diese Fragestellungen aus verschiedenen Perspektiven skizziert, Empfehlungen abgeleitet und Umsetzungsvarianten gesetzlicher Revisionen diskutiert. Dabei fokussiert das Werk auf Beschaffungs-PPP im Hochbau.

Leitfaden PPP-Eignungstest für Schweizer Hochbauprojekte

Mit Exkursen zu Tiefbau- und Dienstleistungsprojekten

PPP-Projekte folgen einem international standardisierten Verfahren. Das Beratungsunternehmen Pricewaterhouse-Coopers hat einen Leitfaden entwickelt, der die internationalen Erfahrungen und Standards auf die Schweizer Verhältnisse adaptiert. Ziel des Leitfadens ist, hierzulande den Zugang zum Thema schaffen, die Eignungsprüfung zu erleichtern und die Standardisierung zu fördern.

Schweizerische Fachliteratur

Leitfaden vom SRS-CSPCP zur Offenlegung von PPP unter dem Harmonisierten Rechnungslegungsmodell für die Kantone und Gemeinden (HRM2)

Für das PPP-Modell sind keine doppelten Abschreibungen vorzunehmen, wie nach dem Schweizer PPP-Pilotvorhaben „Neumatt“ in Burgdorf befürchtet wurde, aber klare Vorgaben einzuhalten. Das Schweizerische Rechnungslegungsgremium für den öffentlichen Sektor SRS-CSPCP hat die Frage diskutiert, wie das PPP-Modell unter dem harmonisierten Rechnungslegungsmodell für die Kantone und Gemeinden (HRM2) ausgewiesen werden muss, und entsprechende Standards festgelegt. Diskutierte Beispiele sind etwa: Bauauftrag, Reinigungsauftrag, Schulkantinenbetriebsvortrag. Die Richtlinien liegen in Deutsch sowie in Französisch vor.

Leitfaden Partnerschaften von Staat und Wirtschaft im Bereich E-Government und IKT

Die Zusammenarbeit zwischen Staat und Privatwirtschaft wurde für den Bereich E-Government wie auch den Bereich Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) in der Schweiz noch nicht systematisch thematisiert. In der Praxis tauchen immer wieder Fragen auf, ob und wie in EGovernment-Projekten mit Privaten zusammengearbeitet werden kann, und insbesondere auch, ob und wie die Entwicklung von E-Government in der Schweiz durch partnerschaftliche Kooperationen mit der Wirtschaft gefördert und beschleunigt werden könnte. Das vorliegende Werk zeigt Möglichkeiten auf, wie die Entwicklung von E-Government in partnerschaftlicher Kooperation mit der Wirtschaft gefördert werden kann.

Public Private Partnership bei Bau- und Infrastrukturprojekten

10 Fragen und Antworten aus der Sicht des Gemeinwesens

Ist PPP ein Wundermittel zur Entlastung angespannter öffentlicher Haushalte oder ist es nur ein möglicher Projektrealisierung-Aansatz unter vielen? Aus der Sicht des Gemeinwesens soll ein Überblick über die Ausgestaltung sowie die Vor- und Nachteile von PPP bei Bau- und Infrastrukturprojekten vermittelt werden. Die Ausführungen stützen sich insbesondere auf die Erfahrungen der Autoren, die sie im Rahmen der Beratung des öffentlichen Auftraggebers bei der Konzeption, Planung, Vergabe und der Realisierung des Projekts «Kantonales Verwaltungszentrum Neumatt» in Burgdorf gemacht haben.

Le droit des «PPP»: état des lieux

Contrats et marchés

On voit le concept de «PPP» choisi comme solution ou en tout cas envisagé par exemple pour des centres administratifs cantonaux ou communaux, des écoles, des prisons, des parkings collectifs, des stades de football et autres infrastructures sportives, des halles d’exposition et de foire, un quartier d’habitation à réaliser sur une couverture d’autoroute, etc. Contrairement à d’autres pays comme la France, la Suisse ne pratique par contre pas le PPP pour les infrastructures de transport comme les autoroutes, les ponts, les tunnels ou les lignes de chemin de fer.

Kommunale Strassennetze in der Schweiz - Formen neuer PPP

Kooperationen für den Unterhalt

Im vorliegenden Projektbericht wird auf Anregung und im Auftrag des Schweizerischen Bundesamts für Strassen ASTRA der Ansatz einer öffentlich-privaten Kooperation (PPP) zur Effizienzsteigerung im kommunalen Strassenunterhalt untersucht. Die zentrale Aufgabe bestand in der Erarbeitung von Grundlagen für schweizerische Städte und Gemeinden zur Bewertung der Durchführung des betrieblichen und baulichen Unterhalts ihrer kommunalen Strassennetze mit dem Ziel, die Effizienz verschiedener PPP-Abwicklungsformen objektiv zu beurteilen und mögliche Potenziale zu erkennen.

Erfolgsvoraussetzungen von Public Private Partnership im öffentlichen Hochbau

Eine Zwischenbilanz für die Schweiz mit besonderer Berücksichtigung der Kantone

Ausgangspunkt des vorliegenden Buches bildet die schweizerische Zurückhaltung in der Umsetzung von PPP-Projekten mit Fokus auf dem öffentlichen Hochbau. Anhand von Interviews mit relevanten schweizerischen Akteuren und einer schweizweiten Befragung der Kantone werden die Gründe für diese Zurückhaltung erörtert. Hierbei werden die schweizerischen Rahmenbedingungen eingehend beleuchtet und Vergleiche mit dem Ausland angestellt. Auf Basis der Analyse von hemmenden Faktoren für PPP im öffentlichen Hochbau werden schliesslich schweizspezifische Erfolgsvoraussetzungen formuliert.

La Maladière - ein Gefühl von Ewigkeit

Vier gute Jahre: Von den ersten Ideen im Frühjahr 2002 bis zur schrittweisen Übergabe an das Publikum im Herbst 2006 wurde der Gebäudekomplex „La Maladière“ mit einer für helvetische Verhältnisse aussergewöhnlichen Geschwindigkeit realisiert. Den Schlüssel bildete die klare und tragfähige privat-öffentliche Partnerschaft, welche auf Vertrauen und Freundschaft aufbaut und die Absichten sämtlicher Akteure vereinte.

Forschungskooperationen mittels Public Private Partnership

Die vom Zentrum für Wissenschafts- und Technologiestudien (CEST) in Auftrag gegebene Bestandesaufnahme bettet das Konzept der PPP-Forschungskooperation in den innovationspolitischen Kontext ein, liefert definitorische Grundlagen und thematisiert Vor- und Nachteile. Die Bestandsaufnahme beantwortet entsprechend die folgenden Kernfragen:
1) Welche Gegenstände eignen sich für PPP-Forschungskooperationen?
2) Welche Modelle der PPP-Forschungskooperationen können dafür genutzt werden?
3) Welche Länder nutzen PPP-Forschungskooperationen bereits?
4) Welche Erfolgsfaktoren und Ansätze mit PPP-Forschungskooperationen können in anderen Ländern identifiziert werden?

Public Private Partnership in der Schweiz

Grundlagenstudie – Ergebnis einer gemeinsamen Initiative von Wirtschaft und Verwaltung

Angestrebt wird eine effizientere und effektivere Erfüllung von öffentlichen Aufgaben unter Einsatz von privaten Ressourcen. In der Schweiz fand PPP bisher keine mit dem benachbarten Europa vergleichbare Beachtung. Eine Grundlagenstudie zu PPP in der Schweiz, die von einer breit abgestützten Gruppe aus Wirtschaft und Verwaltung in Auftrag gegeben wurde, stellt dar, worum es bei PPP in der Schweiz geht, welche Nutzenpotenziale bestehen und was es braucht, um PPP sinnvoll umzusetzen.

Public Private Partnership

Ein neuer Lösungsansatz für die Schweiz

Begleitend zur umfassenden PPP-Grundlagenstudie ist im Herbst 2005 die zusammenfassende Broschüre erschienen. (Diese ist in deutsch und französisch verfügbar.) Die Schweiz blickt auf eine lange Tradition der Zusammenarbeit zwischen der Privatwirtschaft und dem Staat zurück. Trotzdem bestehen bisher aber nur zögerliche Ansätze, um PPP als neues Modell für die Beschaffung von Bau- und Dienstleistungen einzuführen.