Regieren in Kommunen

Mit Beispielen aus der Theorie und Praxis gibt dieser Sammelband aus einer transdisziplinären Perspektive Antworten auf aktuelle Herausforderungen der kommunalen Steuerung. Dazu zählen die räumlichen, wirtschaftlichen und demographischen Entwicklungen sowie die nur teilweise selbst beeinflussbare Finanz- und Haushaltslage der Gemeinden. Um diese Herausforderungen besser zu bewältigen, müssen sie verwaltungswissenschaftlich analysiert, grundsätzlich bestehende Handlungsspielräume identifiziert und praktische Bewährungsstrategien angedeutet werden. So liefert dieser Sammelband den Kommunen Impulse, die für sie relevanten gesellschaftlichen Problemlagen effizient und effektiv zu lösen.

Das “Phänomen Schweiz”

Welche Kräfte halten das heterogene Gebilde der Schweiz, bestehend aus direkter Demokratie, Machtteilung und -begrenzung, Föderalismus, Mehrsprachigkeit und vielem mehr als stabile staatliche Einheit zusammen? Gibt es eine spezifische schweizerische Identität und, wenn ja, aus welchen Quellen nährt sie sich?

Aus vier Perspektiven nähert sich der Politikwissenschaftler und Geograf Michael Hermann dem ‹Phänomen Schweiz› an. Daraus entstanden vier Essays zu Politik und Gesellschaft. Schicht für Schicht legt er dabei das feinstoffliche Gewebe frei, das dieses Land ausmacht und letztlich auch zusammenhält.

Controlling

Dieses Standardwerk stellt das Gesamtspektrum des Controllings theoriebasiert und praxisorientiert dar. Mit zahlreichen Beispielen aus dem Unternehmensalltag, Abbildungen, Tabellen sowie Gestaltungsfragen für Controller und Manager dient es als ein das gesamte Studium begleitendes Lehrbuch als auch zur Orientierung für die Fragen der Controllingpraxis.

Demokratie und konzeptionelles Denken; Politik im Spannungsfeld von ökonomischen Zwängen, Emotionen und Zufällen

Altbundesrat Kaspar Villiger nimmt in diesem politischen Essay Stellung zum Einfluss der Institutionen, der politischen Kultur und des Zufalls auf das menschliche Handeln. Villiger fordert eine Politik, die sich am mündigen und selbstverantwortlichen Menschen orientiert und gleichzeitig der Marktwirtschaft genügend Freiraum gewährt.

Die Politik benötigt eine konzeptionelle Grundlage, die ökonomische Gesetzmässigkeiten berücksichtigt und den Stimmbürgern erlaubt, politische Einzelmassnahmen einzuordnen. Er erläutert dies an zwei konkreten Beispielen. Er zeigt auf, dass die Schuldenbremse Teil eines umfassenden finanzpolitischen Konzepts war und dass sich der Föderalismus an klaren politischen und ökonomischen Prinzipien orientieren muss. Er beschreibt aber auch, wie z. B. Volksentscheide der Politik eine andere Richtung geben können, die dann eine grundlegende Revision der Konzepte erfordert.

Handbuch der Schuldenbremse:

Das Ziel des staatlichen Haushaltsgleichgewichts als einem der zentralen Grundsätze der Haushaltsführung ist nicht erst im Nachgang zur Finanz- und Schuldenkrise in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Die Schuldenbremse des Bundes hat bereits vor ihrer gesetzlichen Anwendung im Jahr 2002 auf internationaler Ebene Beachtung gefunden und verschiedentlich eine Vorreiterrolle bei der Erarbeitung von Fiskalregeln übernommen. Auch die Kantone machen von der ihnen zukommenden Finanzautonomie rege Gebrauch, sodass insbesondere im letzten Jahrzehnt eine stetige Ausdifferenzierung teils beachtlich unterschiedlicher Regime der Insolvenzprävention zu beobachten ist.

Damit einher geht auch eine erhöhte Komplexität der Regeln, welche die stabilitätsorientierte Finanzpolitik und insbesondere deren effektive Durchsetzung vor neue Herausforderungen stellt. Das Handbuch analysiert zunächst die Problematik der Staatsverschuldung aus ökonomischer Perspektive. Anschliessend werden die geltenden Bestimmungen der Schuldenbremsen in Bund und Kantonen aus rechtswissenschaftlicher Sicht dargelegt und kommentiert, wobei im Sinne eines gesamtheitlichen Ansatzes auch deren Einbettung in das Finanzhaushaltsrecht berücksichtigt wird. Das Werk legt Zeugnis eines lebendigen Föderalismus ab und regt so zum Vergleich und zur Innovation an.

Kompetenzorientiertes Talent Management im öffentlichen Sektor

Der Fachkräftemangel stellt heute für alle Organisationen eine zentrale personalpolitische Herausforderung dar. Aufgrund des stetigen Wandels und der steigenden Komplexität des Umfeldes von öffentlichen Verwaltungen nähern sich viele personalwirtschaftliche Spielregeln von staatlichen Akteuren denjenigen der Privatwirtschaft an. Um handlungsfähig zu bleiben, hilft ein effektives und effizientes Talent-Management-System.

Dieses Buch behandelt das kompetenzorientierte Talent Management im öffentlichen Sektor. Untersucht werden die Talent-Management-Merkmale, die Kompetenzanforderungen an Talente des öffentlichen Sektors und die Besonderheiten von unterschiedlichen Talentverständnissen. Dabei wird vertieft auf die Identifikation, Entwicklung und Förderung von Talenten eingegangen. Das kompetenzorientierte Talent Management wird dabei als ganzheitliches Phänomen verstanden und anhand von drei umfassenden kantonalen Fallstudien analysiert. Daraus werden Gestaltungsempfehlungen für die Praxis abgeleitet, die Personalfachkräfte beim Aufbau und Umsetzungsprozess eines zielgerichteten Talent Managements unterstützen.

Habitat en devenir, Enjeux territoriaux, politiques et sociaux du logement en Suisse,  Ces dernières décennies ont été marquées par de profondes évolutions dans les modes de vie et l’organisation spatiale de la population qui appellent à des innovations en termes de production du logement et de l’environnement construit (coopératives, projet urbain, participation) et dans l’élaboration des formes urbaines.