Diese Wissensplattform informiert Sie über die neusten Entwicklungen im öffentlichen Sektor. Wir stellen die neuesten Projekte, Reformen und Pläne in einen breiteren Zusammenhang. So wissen Sie heute schon, was morgen aktuell sein wird.

Das Thema der Aufsicht beschäftigt die Verwaltungswissenschaften seit vielen Jahren. Die SGVW-Frühlingstagung 2017 zeigte neue Problemfelder und mögliche Lösungsansätze dieses noch immer aktuellen Themenfeldes auf.

Wir leben in einer Welt von grossen Veränderungen. Diese betreffen nicht nur die Wirtschaft, sondern auch die staatlichen Aufgaben und Institutionen. Sind vor diesem Hintergrund die Aufsichtsbehörden ihrer Aufgabe gewachsen? Können sie Fehlleistungen und Risiken frühzeitig erkennen und wenn nötig zeitgerecht intervenieren? Welche Kompetenzen, Methoden und Ressourcen brauchen sie dazu?

Ein Praxisbericht aus dem Kanton Schwyz

Kann dieses Selbstbewertungsinstrument auch in der Schweiz Fuss fassen?

Welches sind Wachstumstreiber und Bremsfaktoren des Staatswachstums? Zu diesem Thema fand die Herbsttagung der SGVW am 24. November 2016 in Bern statt.

Die Schweiz war Co-Creation Champion der vordigitalen Welt und ist es bis heute mit kleiner werdendem Vorsprung geblieben. In Zukunft werden aber neue Technologien das traditionelle Staatsdenken grundsätzlich in Frage stellen. Deshalb sollten wir über eine wesentlich intensivere, auch digital praktizierte, Form von Co-Creation nachdenken.

Die Form der Gemeindeversammlung erfreut sich in den Schweizerischen Gemeinden grosser Verbreitung. Konträr dazu nehmen die Beteiligungszahlen der Versammlungen in den letzten 30 Jahren aber konstant ab. Mit welchen Massnahmen kann sichergestellt werden, dass keine Demokratiedefizite entstehen und die Geschicke einer Gemeinde nicht durch eine kleine Minderheit bestimmt werden?

Seit der KVG-Revision 2012 sind die Spitäler in der Schweiz selber für ihre Liegenschaften und die dazugehörenden Realisierungsmodelle verantwortlich. Eine Befragung der Spitalverantwortlichen in der Schweiz zeigt nun, dass konventionelle Beschaffungsvarianten gegenüber dem Investorenmodell sowie Public Private Partnership bevorzugt werden. Ein Grund hierfür liegt im Auswahlprozess, welcher alternative Realisierungsmodelle benachteiligt. Entsprechend empfiehlt es sich, diesen zu überprüfen und allenfalls anzupassen.