Die aktuellen finanzpolitischen und strukturellen Herausforderungen der europäischen Länder gehen einher mit der Diskussion, wie viel Staat man sich heute noch leisten kann und soll. Diskussionsinhalte und politische Lösungsansätze sind mannigfaltig. Instrumentarien, um den Staat ‚schlank‘ zu halten, aber auch die Definition, was ein schlanker Staat beinhaltet, sind länderspezifisch geprägt. Bedeutet ein schlanker Staat ein Abbau staatlicher Kompetenzen und eine Aufgabenverlagerung an den Privatsektor, oder bedeutet ein schlanker Staat effizientere und unbürokratische Verwaltungsabläufe einhergehend mit einer Dezentralisierung und einer föderalistischeren und bürgernäheren Staatsstruktur? 

Die Tagung diente der länderübergreifenden Information, dem Austausch und der Diskussion und sollte neue Erkenntnisse für die politische und administrative Weiterentwicklung ergeben.

Unter der Moderation von Lukas Hässig sprachen und diskutierten ausgewiesene Expertinnen und Experten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Medien und Verwaltung aus Deutschland, Österreich und der Schweiz:

  • Kaspar Villiger, alt Bundesrat und ehemaliger Vorsteher des Eidgenössischen Finanzdepartements, früherer Verwaltungsratspräsident UBS  
  • Helga Berger, Rechnungshof Österreich
  • Hans-Bernd Beus, Staatssekretär a.D. des Bundesministeriums der Finanzen
  • Hans Peter Bull, Universität Hamburg, Innenminister a.D.
  • Corina Casanova, Bundeskanzlerin
  • Roger de Weck, Generaldirektor SRG SSR
  • Roland Fischer, Nationalrat des Kantons Luzern, Mitglied nationalrätliche Finanzkommission, Grünliberale glp
  • Peter Grünenfelder, Staatsschreiber Kanton Aargau
  • Silvana Koch-Mehrin, Mitglied des Europäischen Parlaments, FDP
  • Manfred Matzka, Bundeskanzleramt
  • Gerhard Schwarz, Avenir Suisse
  • Reto Steiner, Universität Bern
  • Norbert Wimmer, Universität Innsbruck

 

Nachfolgend finden Sie ein paar Eindrücke der Tagung:

Präsentationen:

Fotos: 




Bilder: Gregor Wenda